Manchmal holt es mich ein!

Mit voller Wucht ist es da, nicht mehr zu umgehen oder übersehen.

Es fordert meine Aufmerksamkeit: Du, hallo, ich bin hier. Ich bin Teil von dir. Es tut weh, wenn du mich verdrängst, mir keinen Platz in deinem Leben lässt. Ich bin doch auch du!

So schwer wie es ist, es ist wahr, und ich muss dieser Tatsache ins Auge sehen. Verdrängen, zur Seite schieben, überdecken, das ist nicht der gesunde Weg. So fordert es immer wieder seinen Platz neu ein, mit allem, was dazu gehört.

Ja, ich bin angefüllt mit Erleben und Gefühlen, die mir oft zu viel sind, die ich übersehen will.        Aber so ist unser Leben wohl nicht angelegt.

Es heißt also, was uns gegeben ist, anzunehmen, es zu akzeptieren und einzusortieren.

Alles gehört zu uns, macht uns zu denen, die wir sind. An uns selbst liegt es, Augenblicke, Momente, Zeiten, Orte, Gegebenheiten zu schaffen, ihnen nach zu spüren, sie sein zu lassen....als Teil des Gesamten, neben aller Freude, allem Glück und aller Hoffnung. Jedes hat seine Berechtigung, und schafft im Miteinander auch Ausgleich und sogar Zufriedenheit.

Doch wenn es sich bemerkbar machen muss, weil wir es missachten, dann fordert es mit aller zur Verfügung stehenden Macht.

Das ist nicht leicht! - Es ist Aufgabe!

 

Gabriele Kniesburges

 

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zuletzt geändert am  07.02.2019

Portrait

Gabriele Kniesburges
Dipl. Religionspädagogin
Gemeindereferentin
Trauerbegleiterin
Krankenhausseelsorge

E-Mail: gabykniesburges@gmail.com

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